Reiseberichte, Mountainbiken und Videofilmen

Mit der Fähre zur Südinsel

Montag, 18. März 2013
Wellington – Ruby Bay, Kilometer 148

Um 8.45 Uhr verliessen wir unseren Campingstellplatz in Wellington um Richtung Fährterminal zu fahren, das nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt liegt. Es regnete in Strömen. Eine unsere Dachlucken ist nicht ganz wasserdicht. Immer wieder tröpfelt es von der Decke genau auf das Polster unserer Sitzecke. Wer mit dem Auto auf die Fähre möchte, muss eine Stunde vorher einchecken, bei uns also 9.25 Uhr. Da wir die Fähre vorgebucht haben, können wir direkt zum Fahrzeug-Checkin fahren. Es stehen bereits einige Campervans und Autos an der Wartelinie. Jetzt heisst es warten.

Um 10 Uhr geht es endlich los, die Fähre wird beladen. Es gibt zwei Fahrzeugdecks: Unten werden die normalen Autos verladen und im oberen Deck alles was grösser ist. Das Verladen geht zügig, ohne Problem. Es ist bei Weitem nicht so schlimm wie damals bei der Inside Passage in Kanada wo es um Zentimeter ging und man fasst keinen Platz hatte auf der Fähre. Hier wird sehr grosszügig geparkt, vermutlich auch weil die Fähre nicht voll besetzt ist. Um 10.30 Uhr ging die Fahrt los. Stefan hat noch gehofft ein paar schöne Fotos von der Skyline Wellingtons machen zu können, aber dies fiel buchstäblich ins Wasser. Die Sicht war gleich null. Nach ca. 1 Stunde gings dann auf das offne Meer der Cook Strait.

Hier hat der Wellengang doch erheblich zugenommen und Stefan war es plötzlich nicht mehr so wohl. Gabi hat sich davon nicht stören lassen und die ganze Zeit gelesen. Als die Fähre die Meerenge hinter sich gelassen hatte, beruhigte sich das Meer wieder und alles war wieder im grünen Bereich. Die Strecke wäre landschaftlich wunderschön, wenn man den was sehen könnte. Es hat fast den ganzen Weg geregnet und die Wolken hingen tief unten zwischen den grünen Hügeln.

13.35 Uhr Ankunft auf der Südinsel in Picton. Nach einem Einkauf im Supermarkt fuhren wir weiter auf der Queen Elisabeth Road an der Küste entlang Richtung Nelson. Die Strecke ist sehr kurvenreich und man kommt nur langsam voran, dafür bietet sie immer wieder schöne Ausblicke aufs Meer. Leider regnete es auch auf dieser Fahrt, darum kaum Fotostops. In Nelson angekommen fuhren wir kurz durch die Innenstadt. Stefan war ja vor 22 Jahren 3 Tage hier. Es hat sich so viel verändert, unglaublich. Dort, wo Stefan damals 3 Stunden am Strassenrand gestanden ist, um per Autostopp weiter zu kommen, sind jetzt Häuser, Tankstellen, Shops usw. Damals waren hier nur grüne Wiesen am Stadtrand und weit und breit deutete nichts darauf hin, dass hier mal was gebaut werden könnte. Wir haben in Ruby Bay, ca. 20 km hinter Nelson Richtung Abel Tasman, einen kleinen einfachen Campingplatz direkt am Meer gefunden für die nächste Nacht.

Temperatur 17 Grad

Mit dem Wassertaxi durch den Abel Tasman Nationalp...
Entdeckungstour durch die Windy City

Copyright © 1999-2018 messerlionline.ch / All Rights Reserved.
besucher

© 2018 My Site
Back to Top