Reiseberichte, Mountainbiken und Videofilmen

Auf meinem Blog werde ich in unregelmässigen Abständen über meine Mountainbike Touren, meine Reisen oder über sonstiges Berichten. Es lohnt sich ab und zu mal vorbeizuschauen.
Der ganze Blog ist noch in der Aufbauphase, bin da noch ein wenig am Testen. Ev. kann man später das ganze Abonnieren und kommentieren.

In der Stadt der Adrenalien-Freaks

Sonntag, 24. März 2013
Queenstown – Mossburn, Kilometer 127

Gegen 9.30 Uhr verliessen wir unseren idyllischen Campground am See und fuhren in das quirlige Queenstown, das sich seit dem letzten Besuch von Stefan vor 22 Jahren so rasant entwickelt hat. Die Backpackers Unterkunft, die damals noch vor der Stadt fast auf grüner Wiese lag, ist jetzt von Hotels, Motels und Appartements eingekreist.

Wir schlendern durch die schon am Sonntagmorgen gut besuchten Downtownstrassen mit unzähligen Geschäften, vor allem Souvenir- und Outdoorläden. Hauptattraktion sind hier die vielfältigen Abenteuer- und Adrenalinaktivitäten wie Bungy-Jumping, Speedbootfahren, Mountainbiken, Canyoning und tausend mehr. Das Angebot ist unermesslich und geht schnell ins Geld. Wer den letzten Kick braucht ist hier richtig. Man versteht hier so ziemlich aus allem Geld zu machen. So wird z.B. von jeder Gondelkabine ein Bild gemacht und dies nachher natürlich zum Verkauf angeboten. Eine automatische Kamera löst bei jedem vorbeikommenden Sessellift ein Bild aus, egal, ob jemand drauf sitzt oder nicht.

Überrascht haben uns die hohen Preise der Adrenalinkicks, selbst für Schweizer Verhältnisse, z.B. 1 Stunde Jetboot fahren 129 NZD. Wir leisteten uns zumindest eine Gondelfahrt auf den Bob's Peak (26 NZD) von wo aus man eine traumhafte Aussicht auf die Stadt, den See und das bergige Umland hat. Auf andere Kicks verzichteten wir vor allem auch weil das Wetter nicht wirklich mitspielte und es ständig wieder anfing zu regnen.
Einen grossen Supermarkt gibt es nur ca. 10 km ausserhalb Queenstown, den wir am Nachmittag noch aufsuchten um unseren Camperkühlschrank noch einmal zu füllen. Obwohl heute Sonntag ist, war hier der Bär los.
Am See Wakatipu entlang ging es Richtung Süden, denn unser morgiges Ziel ist Te Anau und der Milford Sound. Ob wir tatsächlich in den Milford Sound gehen können ist noch gar nicht sicher, da die Strasse heute immer noch gesperrt war. Der Grund ist uns nicht bekannt. In Mossburn, mitten im Nirgendwo, fanden wir einen Campground auf einer Farm. Eine schöne Anlage, auf der der Besucher abends den sympathischen jungen Farmer zur Fütterung der Tiere begleiten kann und so ganz nebenbei noch vieles über Schaf- und Alpakazucht in Neuseeland erfährt. Natürlich hat Stefan es versäumt ein Foto zu machen als Gabi gerade die Alpakas und Schafe fütterte – ein echter Verlust. Man muss dazu aber auch noch erwähnen, dass es in Strömen geregnet hat.

Temperatur 18 Grad

Durch’s Fjordland: Im Tal der fallenden Wasser
Über den Haast-Pass nach Queenstown