Reiseberichte, Mountainbiken und Videofilmen

An die rauhe Westküste von Goldgräbern und Seelöwen

Mittwoch, 20. März 2013
Motueka – Westport, Kilometer 272

Strahlender Sonnenschein weckte uns um 8 Uhr. Wir nahmen von Motueka aus nicht die Hauptstrasse sondern eine Nebenstrasse über Tapawera, die erst an zahlreichen Obstplantagen und dann am Rande des Kahurangi Nationalparks entlang führte. So hatten wir eine Stunde lang eine Fahrt durch herrliche Landschaft. Und endlich sehen wir auch mehr Schafe, sehr viel mehr Schafe – nach den vielen Rindern ist Gabi endlich glücklich, so muss Neuseeland aussehen. Ein bisschen Klischee muss doch erlaubt sein. Je weiter wir gen Westen vorstossen, desto rauher wird das Land und desto mehr Bäche kreuzen unseren Weg.

Einen Abstecher machen wir noch zum Gletschersee Lake Rotoroa im Nelson Lakes Nationalpark. „Touristisch nicht sehr erschlossen" stand im Reiseführer. Nun genaugenommen hatte es ausser einem Parkplatz und einem Minicampingplatz ohne alles so ziemlich gar nichts am See – genau richtig für uns. Stille und Einsamkeit.
Der nächste Stopp lohnt sich in Lyell, das eigentlich nicht mehr existiert. Lyell war um 1870 eine eine Stadt der Goldgräber, von der heute ausser dem Friedhof und ein paar Goldgräberrelikten nicht mehr viel zu sehen ist. Ein Walkway führt den Besucher direkt zurück in die Geschichte. Der Friedhof liegt heute mitten im Wald, versteckt und von Bäumen und Zeit überwuchert.
Der Highway Nummer 6 läuft immer am Buller River, dem längsten Fluss Neuseelands entlang.

Teils schöne Ausblicke in den Flusscanyon tief unter der Strasse. Entstation ist Westport an der Küste, ebenfalls zur Goldgräberzeit entstanden, dann Kohlehafen und heute sieht man die Schweizer Zementfirma Holcim hier gut vertreten. Für uns eine Versorgungsstadt, gut für einen Supermarktstopp, dann geht's schon weiter zum Cape Foulwind, wo die Seehunde zu Hause sind.

Von einem Aussichtspunkt aus kann man die Tiere gut beobachten. Am Parkplatz machte Stefan noch Bekanntschaft mit einem unbekanntem Wesen – wer weiss, was das ist? Kommentare erwünscht, Aufklärung sonst in den nächsten Tagen.
Gleich in der nächsten Bucht haben wir direkt am Stand einen Schlafplatz für die nächste Nacht gefunden.

Das Bild vom Sonnenuntergang ist grad von unserem „Schlafzimmer" gemacht worden. Nur nicht neidisch werden!

Temperatur: 16 Grad

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