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7. Tag

Anderson - Denali Nationalpark

7tag
Datum:
30. Juni 2003, Montag
Fahrstrecke: 88 Kilometer
Campingplatz: Riley Greek
Bewertung: XXXXXX


Schöner grosser Platz im Nationalpark, Feuerstelle, Duschen (kosten 4 US $ extra!!!!), Waschmaschinen, Reservierung unbedingt zu empfehlen, sehr begehrter Platz, 18 US$


Bericht:

Auf zum Denali National Park. Wie auch in den letzten Tagen zuvor, begrüsste uns der heutige Morgen mit schönstem Sonnenschein. Es ist nur zu hoffen das sich das schöne Wetter hält, den der Denali National Park ist eigentlich nur bei schönem Wetter besonders reizvoll. Noch ein Wort zu diesem Anderson. Auch heute morgen als wir durch dieses "Kaff" fuhren sahen wir keine Menschen auf den Strassen. Aufgefallen ist uns nur das erstaunlich grosse Schulhaus und das nur wenige Meter danebenstehende Medical Center, dass von aussen einen modernen und gepflegten Eindruck machte. Die Frage stellt sich, wofür die 517 Einwohner solche überdimensionierten Einrichtungen brauchen.

DSCF2835 PICT1320 Der Parks Highway. Der Highway wurde erst 1971 eröffnet und verbindet heute, mit Fairbanks und Anchorage, die beiden wichtigsten Städte Alaskas. Früher waren die beiden "Grossstädte" nur über den Glenn und Richardson Highway erreichbar was doch ein beträchtlicher Umweg bedeutete. Heute führt der 576 Kilometer lange Highway Streckenweise durch eine fantastische Landschaft. Leider mussten wir auch hier wieder etliche Baustellen passieren (für 48 Kilometer brauchten wir 2 Stunden). Ansonsten ist der Highway in einem guten Zustand. Der Verkehr war mässig.

PICT1482 PICT1484 Gegen Mittag Ankunft im Denali National Park. Für Touristen ist es wichtig zuerst das Vistior Center aufzusuchen. Hier hat man den Besten Überblick auf den Park und die Aktivitäten rundherum. Wir haben den Shuttle-Bus (siehe Bericht morgen) und den Campingplatz bereits in Fairbanks reservieren lassen. Bei der Reservation in Fairbanks, hatte es für den Dienstag 1.Juli nur noch für den 6.30 Uhr Bus Ticket's, um zum Eielson Center zu fahren. Als wir aber das Visitor Center heute Mittag aufsuchten, waren noch für sämtliche Shuttle-Busse Ticket's erhältlich. Der Grund ist ganz einfach. Per Reservation werden nur ca. zwei Drittel der Ticket's verkauft. Der Rest kann nur vor Ort gekauft werden. Wer also per Reservation keine Ticket's mehr bekommt, hat gute Chancen, wenn er früh genug am Vortag im Visitor Center ist, Ticket's zu bekommen für den darauffolgenden Tag. Anders der Campingplatz. Wer im National Park campieren möchte sollte seinen Platz ein paar Tag vorher telefonisch reservieren lassen. Die Plätze können zu 100 Prozent reserviert werden. Campieren im Park selber ist sehr begehrt.

Im Park selber wie auch im Dorf, wo all die Hotels und privaten Campingplätze stehen, wird momentan sehr stark gebaut. Der Parks Highway wird verbreitert. Im Park selber wird ein neues grösseres Visitor Center gebaut, dass dem immer stärkeren Zuschauerdrang gerecht werden soll. Behinderungen sind da an der Tagesordnung.

PICT1353-p PICT1331 Nachdem wir unsere Reservierten Ticket's abgeholt haben, machten wir noch eine kurze Wanderung zum Horseshoe Lake. Der Trail ist ca. 2.5 Kilometer lang und führt vom Visitor Center steil bergab zum Lake. Rund ums Parkzentrum hat es einige Kurzwanderungen die sehr schön sind. Der Denali National Park ist übrigens auch per Zug, von Anchorage und Fairbanks, erreichbar.

PICT1339 PICT1345-p Riverrafting auf dem Nenana River. Viele Aktivitäten werden rund um den Denali-Park angeboten. Vom Rafting bis zu den Helikopterrundflügen ist beinahe alles zu haben. Als wir nach der Wanderung um ca. 16 Uhr nochmals das Visitor Center aufsuchten waren bereits alle Shuttle-Buss Ticket's für Morgen 1. Juli ausverkauft. Der Andrang war für einen Vorsaison Tag, wie es der 30. Juni einer war, relativ gross.

PICT1324 PICT1360 Wer seinen Campingplatz nicht reserviert hat, hat vermutlich keine Chance im National Park ein Plätzchen zu bekommen. Ausserhalb des Parkes hat es einige Campingplätze die aber in der Hochsaison wahrscheinlich ebenfalls schnell ausgebucht sind. Im National Park selber ist der Riley Creek sicher einer der besseren Plätze. Der Platz ist sehr schön und zentral gelegen. Die Sanitärenanlagen sind sehr gut. Einzig die 4 US$, die pro Dusche verlangt werden, finde ich doch stark überrissen.

 

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