Reiseberichte, Mountainbiken und Videofilmen


6. Tag

Tofino - Campbell River

karte-6tag DSCF1139

Datum: 30. August 2002, Freitag
Fahrstrecke: 269 Kilometer
Campingplatz: Miracle Beach Campground
Bewertung: XXXXXX

BC-Park, schöne Lage im Wald, grosse Plätze, Feuerstelle, lange Strände, beliebter Platz, oft voll, öffentliche Duschen, kein Strom. 19 Dollar, relativ teuer.


Bericht:

Gestern so schönes Wetter und heute morgen dichter trüber Nebel. Trotzdem, unsere Reise ging weiter obwohl wir fast nichts sahen.

DSCF1111 DSCF1108
Besichtigung von Tofino. Dieses einst rein indianisches Fischerdörfchen, ist zu einem Toursitenstädchen umfunktioniert worden. Der Charm diese Städtchen hält sich aber in Grenzen - ob das bei Sonnenschein anders ist? Um 9 Uhr morgens sah der Ort noch recht verschlafen aus.

DSCF1107 DSCF1100 Auch am Hafen war nicht viel los nur die Whale-Watching Touristen sorgten etwas für Betrieb. Ob bei der Sicht überhaupt Wale zu beobachten sind? Wir konnten uns nicht dazu entschliessen da mitzumachen. Es war auch empfindlich kalt. Und am morgen früh schon wieder nass zu werden, dazu hat ich bei Gott keine Lust. Wale hin oder her.

In Tofino gehört Hochsee Fishing und Whale Watching zum Touristischen Angebot. Vorallem jetzt um diese Zeit, sollte es Grauwale und Orcas haben, wurde uns gesagt.

DSCF1115 DSCF1120 Nach 1 Stunde vergebenes wartens, dass sich der Nebel lichtet und doch noch den Blick auf die kleinen vorgelagerten Inseln freigibt, gings weiter zur Long Beach.
Der Long Beach ist das Kernstück des Rim National Parks. Dieser von Felsen unterbrochene und eingerahmte Strand voller Treibholz gehört zum Schönsten, was British Columbias Küsten zu bieten haben. Bei "gutem" Wetter lassen sich herrliche Wanderungen unternehmen.

DSCF1117 Erstaunlich wieviele Surfer das 12 Grad kalte Wasser in Kauf nahmen. Also mir sind beinahe die Füsse abgefroren. Aber diese jungen Alternativen scheinen hier eine Gruppe unter sich zu bilden. Ihre Surfbretter sind so alt wie ihre Autos. Der Sand der Beach ist Betonhart und die Baumstämme sind geschliffen wie Diamanten. Da ist Vorsicht angebracht beim herumturnen. Der Nebel liess leider alles grau und trüb aussehen und doch konnte man den Reiz der Long Beach spüren, wie die feine salzige Gicht, die einem entgegen wehte.

DSCF1124 DSCF1123
Vor den tosenden Wellen war man eigentlich nur im Rain Forest sicher. Die Rangers haben sich hier wirklich Mühe gegeben mit dem Brettersteg durch die feuchten Giganten.
Gegen Mittag haben wir dann die Westküste wieder verlassen ohne nochmals die Sonne zu wiederzusehen.

DSCF1130 DSCF1132
Kaum hatten wir den Pass Richtung Osten überquert, war auch die Sonne wieder da. Ein kurzer Stop bei der Cathedral Grove (gestern bei der Hinfahrt hatte es keine Parkplätze mehr) wo 800 Jahre alte Douglasfichten über 100 Meter hoch werden. Ein Baum war bereits 300 Jahre alt als Columbus Amerika entdeckte!!!!

DSCF1135
Auf dem alten Highway 19A gings an der Ostküste entlang nach Norden. Winzige Nester reihen sich am Highway auf wie an einer Perlenkette. Kleine Juwelen, würden man sich nur die Mühe nehmen sie zu entdecken.
Ein häufiges Bild auf Vancouver Island. Holzstämme im Wasser.

 

DSCF1142 Wir landeten schliesslich in Miracle Beach. An Strand war kaum was los. Der Parkplatz glich einem leeren Fussballfeld. Gegenüber auf dem Festland konnte man die Berge sehen die hoch in den Himmel ragten. Im Meer kreischten die Möwen so vor sich hin und weiter draussen im Meer sah man einen Schlepper der riesige Container die Georgia Strait hochzog. Ein paar Minuten geniessen müssen reichen, den schon fängt der Magen an zu knurren. Essenszeit, und wieder ist ein schöner Tag vorbei.

 

Links:  
Tofino Fischer- und Tourismusort Tofino

 

top, weiter