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21. Tag

Alice Lake - Vancouver

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Datum: 14. September 2002, Samstag
Fahrstrecke: 105 Kilometer

 

Letzter Tag, daher keine Campingplatz Bewertung


Bericht:

Unser letzter Tag in Kanada. Bevor wir uns auf den Weg machten um nach Vancouver zu kommen, reinigten wir noch den Innenraum unseres Wohnmobiles. Da wir hier am Alice Lake die letzte Gelegenheit hatten unsere Abwassertanks zu leeren, mussten wir auch dieses noch erledigen.

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Kurz hinter Squamish, ein grösser Ort an der Nordküste, lohnt sich ein kurzer halt bei den Shannon Falls. Über mehrere Stufen stürzt sich der Wasserfall beeindruckende 335 Meter in die Tiefe. Der Shannon Falls ist neben dem Della Falls auf Vancouver Island der höchste Wasserfall in Kanada. Die Umgebung ist ein beliebtes Klettergebiet.


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Weiter ging die Fahrt auf dem Highway 99 Richtung Vancouver. Die Strasse ist sehr gut ausgebaut und man hat immer einen schönen Ausblick auf die Küste. Die Strasse wird auch Sea to Sky Highway genannt.

 

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Nach gut einer Stunde haben wir bereits die Vororte von Vancouver und auch den Trans Kanada Highway Nr. 1 erreicht. Da uns noch ein paar Stunden Zeit blieb machten wir noch einen kleinen Ausflug zur Capilano Bridge die sich nur wenige Kilometer vom Highway befindet

 

DSCF1960 DSCF1959 Die Capilano Bridge mit ihrem gleichnamigen Canyon. Eine 137 Meter lange Hängebrücke spannt sich über die 70 Meter tiefe Schlucht. Das Vergnügen, den Canyon auf schwankenden Planken zu überqueren, kostet stolze 14.50 Dollar. Für meine Begriffe ein stolzer Preis. Na ja, auch so bringt man seine letzten kanadischen Dollars noch unter die Leute. Eine ähnliche Brücke befindet sich am Lynn Canyon. Dort kann man all das hingegen zum Nulltarif ausprobieren.

DSCF1966 Die Vermietstation bestand darauf, dass jedes Wohnmobil das zurückgebracht wird, vorher gewaschen werden muss. Wir bekamen auch einen dementsprechenden Plan wo sich ein solcher Waschplatz befinden sollte. Nun, nach einigem hin und her haben wir ihn tatsächlich gefunden. Auf der einen Seite finde ich es gut das man seinen Dreck auch selber vom Wohnmobil entfernt. Andererseits hatten wir anschliessend keine Gelegenheit mehr uns irgendwie wieder frisch zu machen. Da die Arbeit doch recht schweisstreibend war mussten wir nachher verschwitzt unsere Heimreise antreten.
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Nachdem wir unser Wohnmobil bei unserer Vermietstation wieder abgeliefert hatten, wurden wir dann zum nahen Vancouver Airport gebracht. Später gings dann mit der Boing 747 über den Atlantik nach London.

Nun, unsere Ferien sind zu ende. In ein paar Stunden werden wir in London landen und dann weiter nach Zürich fliegen.

  DSCF1981 In diesem 3 Wochen haben wir ein anderes Kanada kennengelernt als letztes Jahr. Einsamer, rauher, ursprünglicher. Vielleicht ein bisschen mehr von der Seite , wie es die Siedler und Goldsucher vor knapp 200 Jahren vorgefunden haben. Der Tourismus wird hierher kommen, wie schon nach Banff und Jasper. Aber er kommt langsam und das ist gut so. Die Kanadier versuchen mir ihren Parks viel zu erhalten. Aber sie werden die Menschen nicht aufhalten können. Wie lange wird man am Fishcreek noch Bären sehen? Wenn es so weitergeht nicht mehr lange. Schon jetzt stehen überall am Wegesrand schilder, die die Touristen davon abhalten sollen die Wege zu verlassen und alles zu zertrampeln. Wie dieses Land wohl in 20 Jahren aussieht?


Ich hoffe, dass dieser Reisebericht Ihnen in irgendeinerweisse weiterhelfen konnte, falls Sie einen Urlaub in Kanada am planen sind.

 

Links:  
Die Capilano Bridge Nördlich von Vancouver gelegen ein ideales Aussflugsziel
Vancouver Airport Der Flughafen von Vancouver
Wildwestcampers Unserer Wohnmobilvermieter

 

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